Die Blaumeise

Blaumeise (Cyanistes Caeruleus)

Klasse: Vögel  |  Ordnung: Sperlingsvögel  |  Unterordnung: Singvögel  |  Familie: Meisen  |   Gattung: Cyanistes  |  Art: Blaumeise

 

An ihrer blauen Haube, den weißen Wangen und dem gelben Bauch lässt sich die Blaumeise verhältnismäßig leicht bestimmen. Auffällig sind auch noch die blauen Flügel- und Schwanzfedern sowie der schwarze Augenstreif. Der kurze, breite und spitz auslaufende Schnabel besitzt eine hornbraune Farbe. Mit etwa 12 cm Körperlänge zählt die Blaumeise zu den kleineren Singvögeln.

 

Das Verbreitungsgebiet der Blaumeisen erstreckt sich über Mitteleuropa, Vorderasien, Nordafrika und die Kanarischen Inseln. Die sehr lebhaften Vögel halten sich in Laub- und Mischwäldern mit vielen Eichen auf. Blaumeisen passten sich den menschlichen Siedlungen auf hervorragende Weise an, deshalb zählen auch Parks und Gärten zu ihren bevorzugten Lebensräumen. Die Geschlechterunterscheidung ist nicht immer einfach. Bei den Männchen besitzt die Kopfhaube ein intensiveres Blau und das schwarze Halsband fällt etwas breiter aus.

 

Als Höhlenbrüter nehmen Blaumeisen gerne Nistkästen an. Die Einflugsöffnung sollte idealerweise einen Durchmesser von 26 bis 28 mm aufweisen. Die Weibchen legen 6 bis 12 Eier, nur selten findet innerhalb eines Jahres eine Zweitbrut statt.

 

Blaumeisen werden aufgrund ihrer Schnabelform zu den Körnerfressern gezählt, denn sie können mit ihren kräftigen Schnäbeln die Schalen von Samenkörnern aufbrechen. Blaumeisen sind Standvögel, die im Winter bei uns bleiben. Zur Winterfütterung eignen sich Sonnenblumenkerne, Hanfsamen, Buchweizen und Haferflocken. Über die sommerlichen Monate bevorzugen die Blaumeisen Insekten und Spinnen.