Der Grünfink

Grünfink  (Carduelis Chloris)

Klasse: Vögel  |  Ordnung: Sperlingsvögel  |  Unterordnung: Singvögel

Familie: Finken  |  Unterfamilie: Stieglitzartige  |  Gattung: Zeisige |  Art: Grünfink

 

Mit einer Körperlänge von 15 cm lässt sich der Grünfink, auch Grünling genannt, bezüglich seiner Größe mit einem Spatz vergleichen. Oberseite, Kopf und Bauch besitzen beim Grünfinkenweibchen eine bräunliche Färbung, der hornfarbene Schnabel setzt sich etwas heller ab. Durch den äußeren gelben Rand der Schwingen erscheinen die Flügel gelb-grün. Schwarze Flügel- und Schwanzspitzen tragen zu einer weiteren farblichen Abwechslung bei. Bei den Männchen kommt als Grundfarbe eher ein Grau zum Tragen. Außerdem sind bei ihm noch andere Körperregionen, wie Bauch, Rücken und das Umfeld der Augen, gelbgrün unterlegt. Der Grünfink ist in ganz Europa sowie in Nordafrika und im Südwesten Asiens zu Hause.

 

Waldränder, Felder, Weiden, Obstgärten und Parks zählen zu den Refugien der Grünfinken. Die  Singvögel sind aber auch häufig in der Stadt anzutreffen. Aus Halmen und Reisig bauen sie Nester, die an kleine Näpfe erinnern. Für den nötigen Schutz suchen sich die Tiere dichtes Gebüsch und Hecken zum Nestbau aus. 

 

Bis zu zweimal legt das Grünfinkenweibchen 5 bis 6 weiße Eier, die mit dunkelbraunen Tupfen geziert sind. Nach etwa 14 Tagen schlüpfen die Jungtiere. Grünfinken ernähren sich ausschließlich von pflanzlicher Kost wie Samen, Knospen und Beeren. Für die Winterfütterung empfehlen sich ölhaltige Samen, Rosinen und andere getrocknete Früchte.